Frühlingserwachen im Garten

Nun beginnt für Gartenfreunde endlich wieder die schönste Zeit des Jahres. Und auch die Sonne verwöhnt uns nun wieder häufiger und länger mit ihren milden warmen Strahlen. Den einen oder anderen Frühblüher hat sie bereits aus dem Winterschlaf geweckt. Bevor jedoch das große Frühlingserwachen im Garten beginnt, kann bereits einiges getan werden, um Pflanzen, Beete und Sträucher auf die warme Jahreszeit vorzubereiten.

Der Frühling ist eine arbeitsintensive Zeit im Garten, da es viel zu tun gibt. Am besten legt man sich vor der Arbeit einen Plan an, in dem alle notwendigen Arbeitsschritte festgehalten sind. Der übersichtliche Arbeitsplan kann anschließend Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Arbeitsschritte planen

Sobald Schnee und Frost endlich aus dem Garten verschwinden, gibt es eine Menge zu tun. So muss unter anderem der Kompost umgesetzt und der Rasen gelüftet werden. Besonders viel Arbeit und Zeit beansprucht der Boden. Er muss nach der langen Kälteperiode zunächst aufgelockert, gemulcht und von Moos und Unkraut befreit werden. Anschließend sollte man sich im Pflanzencenter oder bei Baldur Garten schon einmal neue Saatgut sichern, bevor der große Ansturm auf Pflanzen und Saat beginnt.

Bevor mit den ersten Arbeiten am Boden begonnen wird, sollte das Inventar an Arbeitsgeräten für den Garten auf seine Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Geräteschuppen und Gartenhäuser können bei dieser Gelegenheit gleich einmal gründlich entrümpelt werden und fördern dabei nicht selten den einen oder anderen Schatz zu Tage.

Frühlingsfrischer Boden

Zu den wichtigsten Aufgaben zum Beginn der neuen Gartensaison gehört es, den Boden in Blumen- und Gemüsebeeten aufzufrischen und für die neue Bepflanzung vorzubereiten. Wer einen Komposthaufen in seinem Garten angelegt hat, kann seinem Boden mit dem mineral- und nährstoffhaltigen Kompost etwas Gutes tun.

Wer keinen eigenen Komposthaufen besitzt, kann beim örtlichen Kompostwerk zu geringen Preisen Kompost kaufen. Alternativ kann auch nährstoffhaltige Blumenerde zur Auffrischung des Bodens genutzt werden.

Bevor der Kompost auf Blumen- und Gemüsebeeten verteilt werden kann, muss er selbst erst einmal gründlich gesiebt werden. Durch das Sieben wird das vollständig zersetzte Material herausgefiltert, welches als Dünger geeignet ist. Des Weiteren eignen sich auch Hornspäne, die ansonsten um Pflanzen verstreut werden, als Material zur Auflockerung und Nährstoffversorgung des Bodens.

Nach der Vorbereitung des Düngers geht es zunächst erst einmal ans Umgraben. Der Boden sollte kräftig gelockert werden, damit er Sauerstoff und Nährstoffe optimal aufnehmen kann. Anschließend kann der Kompost, aber auch andere Düngemittel wie zum Beispiel Kalk in den Boden eingebracht werden. Nach anschließendem Glattharken ist der Boden bereit für die erste Bepflanzung im Frühjahr.

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