Steptanz

Der Steptanz ( im englischen: Tap Dance), bei dem durch je zwei Metallplatten die vorne und hinten an den Schuhen angebracht sind beim Tanzen rhythmische Klänge erzeugt werden, hat seinen Ursprung aus Amerika und wurde im 19. Jahrhundert dort entwickelt. Genauer gesagt entstandt er durch das Zusammentreffen verschiedener Tanzkulturen. Bei diesen Zusammentreffen veranstalteten irische Einwanderer, Engländer und Afrikaner einen Wettbewerb in dem sie ihre besten Bewegungen präsentierten. Aus diesem Wettbewerb und durch die Vereinigung der verschiedenen Bewegungen entwickelte sich später der amerikanische Stil des Steptanzes.

Aber erst Jahre später wurde der Steptanz durch Schows am Broadway oder die sogenannten Vaudeville-Shows bekannt. Als dann in den goldenen Zwanzigern Hollywood den Steptanz für sich entdeckte, und unzählige Filme produzierte, war das zwar dass Ende der Vaudeville-Shows jedoch verhalf es vielen Steptänzern zu noch mehr Berühmtheit. Die wohl bekanntesten Steptänzer dieser Zeit sind Ginger Rogers und Fred Astaire.

Da der Steptanz einzelne Schritte und auch ganze Schrittkombinationen enthält, gibt er dem Tänzer zahllose Möglichkeiten mit diesen besonderen Schuhen. Da gibt es z.B. den Step. Bei diesem Tanzschritt muß der Tänzer sein Gewicht so einsetzen das ein belastender Schritt auf die Metallplatte des Fußballens entsteht. Beim Toe widerum muß nur mit der Fußspitze aufgetippt werden. Durch diese vielzahl an Schritten sollte jeder, der sich dem Steptanz widmet, die einzelnen Schritte im Kopf haben, damit er sich beim Einstudieren einer Choreografie die Schrittkombinationen besser merken kann.

Discussion Area - Leave a Comment